Bericht vom Wettbewerb „Jugend forscht“ 2015

 

Steffen (18) und Julian (13) haben sich auf einer Freizeit des Mathevereins kennen gelernt. Zusammen mit Dierk als Betreuer haben sie ihr „Jugend forscht“-Thema erarbeitet: Informationstheoretische Analyse von Texten (Fachbereich Mathematik / Informatik). Sie sind als toll funktionierendes Team bis zum Bundeswettbewerb in Ludwigshafen gekommen. Dort haben sie den fünften Platz erreicht und den Sonderpreis für zukunftsorientierte Technologien erhalten.

Den ersten Preis im Bereich Mathematik / Informatik erzielte dieses Jahr ein recht abgefahrenes mathematisches Projekt: „Zurück zu den Wurzeln: die primitiven Nullteiler der Sedenionen“ von Nils Waßmuth (19) aus Bonn.

 

Der Bundeswettbewerb war eine imponierende Veranstaltung. Ausgerichtet von der BASF in Ludwigshafen, wurden gleichzeitig das 150-jährige Bestehen der BASF und das fünfzigste Jubiläum von „Jugend forscht“ gefeiert. Von Dienstag bis Samstag präsentierten 195 Teilnehmer aus allen Bundesländern ihre Projekte – zuerst den Fachjurys, dann der interessierten Öffentlichkeit. Es gab ein vollgepacktes Programm mit Werksführungen, Sportveranstaltungen, Gesprächen mit BASF-Mitarbeitern und „Jugend Forscht“-Alumni, und schließlich die große Sonderpreisverleihung am Freitag und die Verleihung der ersten Preise in Anwesenheit des Bundespräsidenten am Samstag.

 

Eine tolle Sache, dieses „Jugend forscht“. Die Jungforscher bekommen den Ansporn, ihre Projekte zielgerichtet und termingerecht voranzubringen. Ihre Arbeiten werden als wissenschaftlicher Beitrag ernstgenommen. Sie lernen, Methoden und Ergebnisse fundiert zu beschreiben und vor einem Publikum zu vertreten. Genau dafür wird ihnen auf den eigentlichen Wettbewerben eine große Bühne bereitet. Und ganz nebenbei geschieht etwas Unbezahlbares: Sie knüpfen Kontakte zu anderen Jungforschern und Personen aus Wissenschaft und Wirtschaft. Können mit Gleichgesinnten fachsimpeln. Auf neue Ideen kommen. Das ist viel wertvoller als die Preise, die einigen von ihnen verliehen werden.

 

Der Weser Kurier hat über alle Bremer Teilnehmer berichtet. Umfassende Informationen, auch von den anderen Fachbereichen, mit Teilnehmerstatistik, Projektbeschreibungen, Fotos und mehr, gibt es auf der offiziellen Seite des Bundeswettbewerbs.

 

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