Impressionen vom Wettbewerb „Jugend forscht“ 2014

 

Herbst 2013. Das Wetter: Naja. Ist aber auch nicht so wichtig. Wir sitzen im Besprechungsraum des Schullandheims Cluvenhagen: Julian (12), ich (sein Vater) und Dierk (Kreative Kraft des Mathevereins und Anschieber von tausend Projekten). Julian ist Gast beim Training der Bremer Mannschaft für die Deutsche Mathematikolympiade, ich fungiere als Chauffeur. Julian hört etwas eingeschüchtert zu, als Dierk von „Jugend forscht“ erzählt, ins Schwärmen kommt und  vorschlägt, ein Projekt einzureichen. Abgabefrist: Mitternacht desselben Tages! Ich: entsetzt. Es gibt keinen Projektplan – vielleicht irgendwas mit statistischen Auswertungen und der Zahl pi, und Programmieren. Julian hat im Leben noch keine Zeile Software geschrieben. Er sollte doch erstmal in Ruhe Programmieren lernen, und dann vielleicht im nächsten Jahr …

 

Aber ich bleibe ruhig, lasse Dierk weiterschwärmen und bin am Ende selbst gar nicht mehr so sehr davon überzeugt, dass das Ganze eine Schnapsidee ist. Julian hat sich dann total reingehängt und auf der Landesrunde von „Schüler experimentieren“ (der Juniorkategorie von „Jugend forscht“) einen beachtlichen zweiten Platz erzielt.

 

Ein erster Preis auf der „Jugend forscht“-Landesrunde war für Aimeric und Egor mit ihrem Projekt „Topologie“ die Fahrkarte zum Bundeswettbewerb in Künzelsau. Sie erreichten dort einen tollen fünften Platz und erhielten den Sonderpreis für originelle Mathematik.

 

Umfassende Informationen, auch von den anderen Fachbereichen, mit Teilnehmerstatistik, Projektbeschreibungen, Fotos und mehr, gibt es auf der offiziellen Seite des Bundeswettbewerbs.

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