MO Bundesrunde 2016

 

Die Bundesrunde fand in diesem Jahr vom 12. bis zum 15. Juni in Jena statt. Das Bremer Team hat mit zwei dritten Preisen für Alexander und Silas sowie zwei Anerkennungspreisen für Carmen und Simon erneut ein beachtliches Ergebnis erzielt. Gratulation!

Die Bremer Mannschaft. http://mo2016.de/page/teilnehmer/mannschaftsfotos/

Das Training der Bremer Mannschaft zur Bundesrunde 2016

Ein Bericht von Reimund Albers, Bremen

 

Nach den guten Erfahrungen der vergangenen Jahre sollte es dieses Jahr auch wieder ein Training für die Bremer Mannschaft für die Bundesrunde geben. Wieder wurde der Teilnehmerkreis erweitert um die Schülerinnen und Schüler, die sich für das Programm „Jugend trainiert Mathematik (JuMa)“ qualifiziert hatten und weitere, die sich insbesondere in den Trainingsnachmittagen des Vereins „Mathematik in Bremen!“ hervorgetan hatten. Diese Einladungen wurden auf der Siegerehrung zur Landesrunde ausgesprochen. Leider war dieses Jahr die Resonanz darauf recht verhalten, so dass wir zum Training mit einer überschaubaren Gruppe von zwölf Schülerinnen und Schülern starteten.

 

Dieses Jahr mussten wir ein neues Schullandheim ausprobieren, da das bisherige, bewährte an den in Frage kommenden Wochenenden bereits ausgebucht war. Aber auch die neue Lösung, das Naturerlebnishaus im kleinen Ort Hepstedt, ganz in der Nähe von Bremen, erwies sich als eine sehr gute Wahl. Wir hatten einen großen Tagungsraum, der für unsere Gruppe auch für alle Mahlzeiten genutzt wurde und der eine Tafel hatte. Dazu gab es eine kleine Versammlungsecke, in der die kleinste Arbeitsgruppe getagt hat und dann gab es noch mein Einzelzimmer, in dem ich mit einem extra Tisch und einem Projektor einen guten, wenn auch „kuscheligen“ Arbeitsplatz für bis zu fünf SchülerInnen einrichten konnte. So konnten wir uns in drei Arbeitsgruppen aufteilen und konzentriert und zielgerichtet arbeiten. Die Trainer-Situation war dieses Mal auch optimal gelöst. Mit Michael und Marvin standen mir erfahrene Trainer zur Seite, die auch das ganze Wochenende da waren und wir so einen gut strukturierten Arbeitsplan aufstellen konnten.

Am Freitag kamen die SchülerInnen in Fahrgemeinschaften zum Heim. Die Zimmer wurden bezogen und nach dem ersten Abendbrot gab es eine kurze Arbeitseinheit mit mathematischen „Aufwärmübungen“.

Der Samstag war der Hauptarbeitstag mit insgesamt drei Arbeitsabschnitten am Vormittag, Nachmittag und Abend. Die Zeit wurde intensiv genutzt. Teilnehmer-Kommentar: „Wenn sich unsere Gruppe irgendwann mal dazu hinreißen ließ, mit den Aufgaben aufzuhören, war entweder schon fast Mitternacht oder wir mussten dem Essen Platz machen.“ Draußen war hervorragendes Wetter und die sehr schönen Außenanlagen lockten uns in den Pausen immer wieder nach draußen. Teilnehmer-Kommentar: Die Umgebung des Hauses war schön und das Wetter glücklicherweise auch gut, so dass man draußen 'Mafia' spielen konnte. Zum Abend gab es als Abschluss eine leicht umgedichtete Aufgabe zum Grübeln nach dem Motto „In Gute-Nacht-Aufgaben muss jemand sterben“.

Auch am Sonntagvormittag wurde nach dem Frühstück wieder konzentriert gearbeitet. Nach dem Mittagessen mussten die Sachen gepackt und die Zimmer aufgeräumt werden, und dann standen auch schon die ersten Eltern in der Tür, um ihre Kinder wieder nach Hause zu bringen.

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